Förderbestimmungen

Land in Sicht e.V. unterstützt eingetragene gemeinnützige Vereine, die sich für Weltoffenheit, humane, demokratische und soziale Denkweisen engagieren, bei der Realisierung von kulturellen und sozialen Projekten für ein Miteinander ohne Diskriminierung, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Sexismus.

Der Antragsteller hat seinen Sitz im ländlichen Raum bzw. in einer Kleinstadt in Sachsen. Anträge, die eine Zuwendung für einen Verein mit Sitz in einer der sächsischen Großstädte vorsehen, sind gesondert zu begründen. Das betreffende Projekt wird in jedem Falle ganz oder zum größten Teil im ländlichen Gebiet bzw. in einer Kleinstadt durchgeführt.

Eine Förderung kommt insbesondere für solche Projekte in Betracht, bei denen durch die Zuwendung andere öffentliche Finanzierungsquellen (z.B. Förderrichtlinien des Bundes, des Landes oder von öffentlich-rechtlichen Stiftungen) erschlossen werden können.

Die Förderung erfolgt nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Mittel, dem Umfang der Eigenleistungen, den Aktivitäten des Vereines und der Mitgliederstärke des Vereines.

Die Höhe der Förderung soll im Regelfall nicht mehr als 80 Prozent der Gesamtkosten und im Einzelfall höchstens 1000,00 Euro pro Jahr und Antragsteller betragen. Anträge, die eine Zuwendung von mehr als 1000 Euro und/oder 80 Prozent der Gesamtkosten der Maßnahme/des Projekts vorsehen, sind gesondert zu begründen.

Im Regelfall nicht förderfähig sind Personalkostenzuschüsse sowie Sachkostenzuschüsse zum Betrieb von Vereinsräumen. Anträge, die Personalkostenzuschüsse und/oder Sachkostenzuschüsse zum Betrieb von Vereinsräumen vorsehen, sind gesondert zu begründen.

Verfahren

Projektanträge müssen mindestens drei Monate vor Projektbeginn unter Verwendung unseres PDF Formulars gestellt werden. In Ausnahmefällen ist auch eine kurzfristigere Zuwendung möglich, ihre Notwendigkeit ist gesondert zu begründen.

Jeweils im Mai und im November entscheidet die Jury von Land in Sicht e.V. nach Sichtung und Abwägung der eingegangenen Anträge über die Vergabe von Zuwendungen. Es werden nur Anträge berücksichtigt, die mindestens zwei Wochen vor der Abstimmung (also bis Mitte April bzw. bis Mitte Oktober) schriftlich bei uns eingegangen sind.

Die Bekanntgabe der Entscheidung über die Vergabe der Zuwendung erfolgt schriftlich im Regelfall per Email innerhalb von zwei Wochen nach der Abstimmung der Vergabe-Jury.
Zuwendungsbescheide werden grundsätzlich widerruflich erteilt.

Erfolgt ein positiver Zuwendungsbescheid, sind ab diesem Zeitpunkt unverzüglich alle Änderungen hinsichtlich der Finanzierung und des Projektinhalts schriftlich mitzuteilen.

Für die Zuwendung ist ein Verwendungsnachweis zu erbringen bestehend aus kurzem Sachbericht und einem zahlenmäßigen Nachweis. Hierfür ist unser PDF Formular zu nutzen. Der Verwendungsnachweis muss spätestens 3 Monate nach Durchführung des Projektes bei uns eingehen. Handelt es sich bei der geförderten Maßnahme um ein fortlaufendes Projekt, ist jeweils jährlich bis spätestens zum Ablauf des 31. Januar des auf das Berichtsjahr folgenden Jahres ein Verwendungsnachweis zu erbringen.

Die Zuwendung wird zurückgefordert und ist zu erstatten, wenn die Zuwendung durch unrichtige oder unvollständige Angaben erwirkt wurde, die Zuwendung nicht, nicht vollständig oder nicht mehr für den vorgesehenen Zweck verwendet wird oder eine auflösende Bedingung eingetreten ist.